Die Durchführung des Standard Penetration Test (SPT) in Witten unterliegt den Vorgaben der DIN EN ISO 22476-3:2012 in Verbindung mit der DIN 4020. Besonders im mittleren Ruhrtal, wo die Stadt auf einer Wechselfolge aus verwitterten Tonsteinen des Oberkarbons und quartären Talfüllungen liegt, reichen einfache Drucksondierungen oft nicht aus. Die heterogenen Baugrundverhältnisse – feste Sandsteinbänke wechseln sich mit aufgeweichten Schiefertonen ab – verlangen eine Methode, die sowohl die Schlagzahl als auch die Probenentnahme in einem Arbeitsgang liefert. In Witten mit seinen rund 96.000 Einwohnern und der intensiven Nachverdichtung im Stadtgebiet ist die belastbare Klassifizierung des Baugrunds für jede Gründung essenziell. Das örtliche Stadtklima mit hohen Jahresniederschlägen von durchschnittlich 850 mm beeinflusst zudem die Wasserhaltung und damit die Konsistenz der anstehenden bindigen Böden, was bei der Interpretation der N-Werte zu berücksichtigen ist. Unser technisches Team, eingebunden in ein nach ISO 17025 akkreditiertes Prüflabor, führt SPT-Sondierungen in Witten durch, die exakt den Anforderungen der Eurocode-Erkundungskategorie entsprechen, und kombiniert diese bei Bedarf mit der Korngrößenanalyse zur genauen Bestimmung des Feinanteils.
Die Schlagzahl N₃₀ aus dem SPT liefert in Witten nicht nur einen Tragfähigkeitsindex, sondern bei korrekter Energiebilanzierung den direktesten Zugang zur Setzungsberechnung im verwitterten Karbonfels.
